am Ort der ehemaligen "Ländlichen Gaststätte"
Am 26. April 1942 wurden von Stuttgart aus 441 jüdische Männer, Frauen und Kinder in das Transitghetto Izbica bei Lublin deportiert, von dort weiter in die Todesfabriken der Nationalsozialisten – alle wurden ermordet. Es handelte sich um die zweite große Deportation jüdischer Menschen von Stuttgart aus.
Sie kamen aus Württemberg, Hohenzollern, Baden und der Pfalz und wurden zunächst in der “Ländlichen Gaststätte” interniert. Diese wurde in den 1950er Jahren abgerissen. Eine Stele erinnert heute an die Deportationen.
Daran wollen wir am Sonntag den 27.4.25 um 17.00 Uhr erinnern und – zusammen mit allen Teilnehmenden – Blumen in einem Rasenstück aussäen und vertrauen darauf, dass im Lauf des Frühjahrs / Sommers diese Wildblumen aufblühen und an die Opfer erinnern.
Ihre Namen stehen auf der Wand der Namen in der Gedenkstätte am Inneren Nordbahnhof.